Über Mich

Qualifikation

Psychologische Psychotherapeutin, Approbation 1999

Diplom-Psychologin, FU-Berlin 1991
Klinische Psychologie

Diplom-Übersetzerin , Universität Heidelberg 1973
Englisch, Französisch

Weitere Fremdsprachen: Türkisch

Spezialisierung

Systemische Familientherapeutin mit interkulturellem Schwerpunkt (DGSF)

Spezielle Psychotraumatherapeutin (DeGPT)

EMDR-Therapeutin (EMDRIA Deutschland, Europe)

Ego-State-Therapeutin (EST-DE)

Arbeitsschwerpunkte

Psychotherapie, Traumatherapie, EMDR, Ego-State-Therapie

Systemische Familientherapie

Traumaberatung

Traumadiagnostik

Hilfe für Helferinnen und Helfer (Selbstfürsorge)

Beruflicher Erfahrungshintergrund

  • Entwicklung und praktische Umsetzung von Pilotprojekten
  • Stationsübergreifendes Projekt „Traumasprechstunde“ in der Psychosomatik, Vogelsbergklinik Hessen (2007-2008)
  • Stationäres psychosomatisches Behandlungskonzept für türkische MigrantInnen, Vogelsbergklinik Hessen (2003-2004)
  • Modellprojekt „Interkulturelle Öffnung der Regelversorgung für MigrantenInnen“, AWO Berlin (1998-2002)
  • Interkulturelles Projekt für gewaltbereite Kinder und Jugendliche, „Alte Feuerwache“, Berlin (1998)
  • Psychosoziales Beratungsangebot für Frauen aller Kulturen, Raupe und Schmetterling, Berlin (1996-1998)
  • Psychosoziale Beratungsstelle für Rückkehrerkinder aus Deutschland in die Türkei, Universität Bursa, Türkei (1993-1995)
  • Therapeutisches Reiten für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche „Pferdeprojekt“, FU Berlin (1988)

Mitgliedschaften und Zugehörigkeiten

Psychotherapeutenkammer im Land Berlin (www.psychotherapeutenkammer-berlin.de)

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (www.degpt.de)

Emdria Deutschland e.V. (www.emdria.de)

EMDR-Europe (www.EMDR-Europe.org)

Institut für Traumatherapie Berlin, Oliver Schubbe (www.traumatherapie.de)

Institut für klinische Hypnose und Ego-State-Therapie (www.ifhe-berlin.de)

Raupe und Schmetterling, Frauen in der Lebensmitte (www.raupeundschmetterling.de)

ZUFF e.V. (www.zufluchtswohnungen.de)

Persönliches

Ich wurde in einer Zeit groß, in der die Menschen gerade den 2. Weltkrieg hinter sich hatten und zum Teil schwer traumatisiert waren. Der Begriff „Trauma“ existierte damals in der allgemeinen Öffentlichkeit noch nicht, ebenso wenig gab es eine Traumatherapie im heutigen Sinn und Verständnis. Doch in den letzten 20 Jahren hat sich in Deutschland viel getan und heute gibt es Hilfe.

Es gibt heute die Erkenntnis, dass traumatische Erlebnisse Traumafolgereaktionen auslösen können, die auch noch nach vielen Jahren äußerst belastend wirken. Besonders Frauen leiden unter chronifizierten Belastungsreaktionen, die auf ein frühes Trauma zurückgehen, aber als solche nie oder erst sehr spät erkannt werden.

Es gibt heute Unterstützung dabei, traumatische Erlebnisse zu bewältigen und einen neuen Umgang damit zu erlernen. Es geht nicht darum zu vergessen, aber es geht darum, das Erlebte zu be- und verarbeiten und in die eigene Biographie zu integrieren,
so dass ein zufriedenstellendes Leben mit einem erlebten Trauma möglich wird.

Es gibt heute jedoch immer noch wenig Möglichkeiten, den Verdacht relativ schnell zu klären, ob extreme Stresserlebnisse eine behandlungsbedürftige Traumatisierung hervorgerufen haben.

Ich habe mich deshalb entschlossen ein leicht zugängliches Angebot „Traumasprechstunde“ für all diejenigen anzubieten, die aktuell oder früher ein Trauma erlebt haben und unsicher sind, ob sie und/oder Angehörige deshalb behandelt werden sollten.
Für Frauen mit chronischen, komplexen Belastungssymptomen biete ich ein spezielles Beratungsangebot an.

Bei meiner langjährigen Arbeit mit traumatisierten Menschen habe ich festgestellt, dass die neueren Methoden der Traumatherapie wie z.B. imaginative, hypnotherapeutische oder konfrontative Verfahren wie EMDR Heilung ermöglichen. Je eher ein behandlungsbedürftiges Trauma erkannt wird, desto besser. Deshalb ist mein Leitsatz: „Traumatische Belastung früh erkennen“